Ein besonderes Wochenende liegt hinter der Königsteiner Volleyballgemeinschaft e.V.: vom 21. bis 23. August 2026 fand das nunmehr 16. Kinder- und Jugendtrainingslager statt. Doch statt dem gewohnten Zeltlager auf dem Vereinsgelände musste aufgrund der Unzulänglichkeit des dortigen Sanitärgebäudes ein Ausweichort gefunden werden, welcher mit dem Sport- und Freizeittreff Reinhardtsdorf schnell gefunden war. So wurde dieses konnte dieses Jahr wetterunabhängig direkt am Trainingsort, genauer in der Halle, übernachtet werden und die sonstigen Fahrzeiten für Trainingseinheiten und Teamaktionen genutzt werden. Insgesamt nahmen zirka 35 Kinder und Jugendliche aus den Trainingsgruppen der Volleypandas, Volleybienen, Volleyfüchse, Volleyotter und der ehemaligen Volleykängurus teil. Unterstützt wurde das Camp von einem engagierten Team aus 11 Betreuerinnen und Betreuern, dass sich rund um die Uhr um das Wohl der Teilnehmenden kümmerte.
Los ging es am Freitagnachmittag für die weiblichen Trainingsgruppen nach einer kurzen Begrüßung von Max Ssykor sofort mit der ersten Trainingseinheit in Reinhardtsdorf, während die männlichen Trainingsgruppen am Vereinsgelände von Matthieu Zeigenbalg empfangen wurden und dort ihre erste Trainingseinheit absolvierten. Zum Abendessen wurden dann noch einmal alle Teilnehmenden zusammen im Aufenthaltsraum des Sport- und Freizeittreffs begrüßt, bevor im Anschluss an das Essen ein gemeinsamer Filmabend die erste Nacht einleitete.
Am Samstag startete der Tag wie gewohnt früh – nach dem Frühstück hieß es für die männlichen Teilnehmer wieder Sportschuhe schnüren und ab zu ersten Trainingseinheit des Tages. Währenddessen beschäftigten sich die Volleypandas mit ihren Betreuerinnen im Rahmen eines Workshops zum Thema „Teamzusammenhalt“ und die Volleybienen und ehemaligen Volleykängurus bekamen von Nachwuchsschiedsrichterin Paula einen Crash-Kurs in das Schiedsrichterwesen beim Volleyball. Nach diesem ersten Tagesslot wurden Workshops und Trainingseinheit getauscht, sodass nun die weiblichen Teilnehmerinnen ihr Training absolvieren konnten und die Volleyfüchse und Volleyotter ihre Fähigkeiten an der neuen Boulderwand in der Reinhardtsdorfer Halle unter Beweis stellen konnten. Im Anschluss an das folgende Mittagessen stand der traditionelle Schwimmbadausflug auf dem Programm. Nach fast 3 Stunden Schwimmen, Baden und Rutschen ging es zurück nach Reinhardtsdorf und alle Teilnehmenden stärkten sich mit selbstzubereiteten Wraps. Den Abschluss des langen zweiten Tages bildete ein gemischtes Volleyballspiel sowohl bei den älteren als auch bei den jüngeren.
Der Sonntag begann erneut mit Frühstück und den letzten Trainingseinheiten sowie einer Wanderung der weiblichen Teilnehmerinnen auf die Kaiserkrone und ein Spaziergang der männlichen Teilnehmer ans Kneipp-Becken, bevor nach dem Mittagessen das gemeinsame Aufräumen der Halle und die Verabschiedung anstand. Glücklich, müde und voller Eindrücke traten die Kinder die Heimreise an.
Max zog ein durchweg positives Fazit:
„Das 16. Trainingslager brachte mit dem Umzug nach Reinhardtsdorf viel neues mit sich, doch der erneute Erflog des Kinder- und Jugendtrainingslagers zeigt, welche neuen Möglichkeiten wir dadurch als Gemeinschaft gewinnen konnten. Durch die Zentralität schufen sich neue Verbindungen zwischen den einzelnen Jugendgruppen und verstärken so unseren familiären Vereinscharakter.“
Ein großer Dank gilt allen Unterstützern und Helferinnen und Helfern:
- dem Kreissportbund Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e.V. und der Sportjugend für Busbereitstellung und finanzielle Förderung
- der Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna für die Nutzung des Sport- und Freizeittreff Reinhardtsdorf
- der Landbäckerei Schmidt für das Entgegenkommen bei der Frühstücksversorgung
- Micha Hänel für das leckere Abendessen am Freitag
- den Eltern, die das Mittagessen am Samstag mitgestaltet haben
- sowie allen Betreuerinnen und Betreuern, ohne deren Engagement eine solche Veranstaltung nicht denkbar wäre.
Ein besonderer Dank geht an:
Clara Müller, Constanze Illing, Franziska Günther, Hanna Ssykor, Vanessa Brix, Enya Beier, Matthieu Ziegenbalg, Paul Gräfe, Florian Walter, Marcel Günther und Max Ssykor.


