Stefan Oswald
(Kontakt)
SFZ Reinhardtsdorf
(Wegbeschreibung)
mittwochs von
19.30 Uhr - 22:00 Uhr
im BSZ Pirna-Copitz
freitags von
20.00 Uhr – 22.00 Uhr
in Schulsporthalle Königstein
Am 21.1.2012 hatten wir die Mannschaften aus Boxdorf und Stolpen zu Gast.
Zunächst spielten wir gegen die Randdresdener. Gegen die deutlich vor uns in der Tabelle liegende Mannschaft gelang uns im ersten Satz ein überraschend leichter Erfolg. Das lag aber weniger an unserer Klasse, sondern mehr an der Tatsache, dass unser Gegner wohl noch mit den Gedanken in der Kabine war- 25:20. Im nächsten Satz sollte sich das ändern. Die Müdigkeit wechselte die Seite und fortan spielten wir wie betäubt. Gegen einen Gegner, der personell nicht aus den Vollen schöpfen konnte, hätten wir vielleicht eine Chance zum Sieg gehabt, aber wir kamen nicht ansatzweise an unsere Form der letzten Spieltage heran. Wir verloren die nächsten drei Sätze sehr klar und damit auch das Spiel mit 1:3 (20,-19,-14,-18).
Wer nun gedacht hatte, im Spiel gegen die Stolpener, die bisher erst ein Spiel gewinnen konnten und uns im Hinspiel klar unterlegen waren, würde sich alles ändern, behielt zunächst Recht- es wurde nämlich noch schlechter! Konnten wir im ersten Satz rein punktemäßig beim 23:25 noch mithalten, brachen im zweiten Durchgang alle Dämme. Es ging nichts mehr, unser Spiel bot desaströse Züge und es war teilweise peinlich anzuschauen, welche Fehler uns unterliefen. Mit 14 eigenen Punkten hatte unser Spiel den Tiefpunkt erreicht. Ohne jegliches Selbstvertrauen und völlig verunsichert konnte es einem um unsere Mannschaft nur Angst und Bange werden.
Doch dann geschah, was man kaum noch für möglich halten konnte. Wir rafften uns doch noch einmal auf und gaben dem Spiel eine entscheidende Wende. Von Anfang an lagen wir vorne, setzten uns nach einer Serie von elf Aufschlägen durch Eddy endgültig vom Gegner ab und konnten den Satz sicher mit 25:11 nach Hause fahren. Ähnlich sicher beherrschten wir die Stolpener im nächsten Durchgang. Befügelt vom Satzgewinn klappte plötzlich alles viel besser und angetriegen vom variablen Zuspiel Eddys, der vor allem immer wieder unseren nun wie entfesselt aufspielenden Mittelblocker Tino einsetzte, gewannen wir auch diesen Satz sicher mit 25:15. Beim Stand von 2:2 hatten wir uns also in den Tie Break gerettet. Nun weiß man ja, dass in diesem entscheidenden Satz ein Spiel durchaus noch einmal kippen kann. Doch an diesem Tag hatten wir alle unsere Böcke schon geschossen und starteten konzentriert mit 4:0. Beim 8:3 wechselten wir ein letztes Mal die Seiten und ließen nun nichts mehr anbrennen. Mit 15:9 gewannen wir den Tiebreak und damit das Spiel doch noch mit
3:2 (-23,-14,11,15,9).
Fazit: Mit 50% und einer riesigen Eigenfehlerquote gewinnt man in dieser Liga auch im Spiel „Not“ gegen „Elend“ gegen keine Mannschaft. Das war der erste Spieltag, an dem wir über weite Strecken richtig schlecht gespielt haben. Nur der Abschluss war etwas versöhnlich!
Es spielten: Uwe Gründel, Edgar Heinold, Tino Hortsch, Steffen Jackstien, Steffen Liebmann, Karsten Müller, Stefan Oswald, Erik Seibt, Christian Strubelt
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